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Die Heimkehr des Odysseus
Der Morgenstern stand noch am Himmel, als das Schiff die Insel Ithaka ansteuerte
und in einer sicheren Bucht landete. Die Phaiaken hoben Odysseus hoch und
trugen ihn an Land. Seine Geschenke legten sie in seine Nähe. Als
Odysseus aus seinem tiefen Schlummer erwachte, lag die ganze Landschaft
in tiefem Nebel. Odysseus schritt über die waldigen Höhen zu
dem Ort, den ihm Athene bezeichnet hatte. Dort traf er den treusten seiner
Kenchte, Eumaios. Der traute seinen Augen nicht, doch es war sein Herr.
Eumaios freute sich und gab ihm Brot und Wein. Bald danach erschien Telemachos,
er trug das Schwert seines Vaters, mit dem zu kämpfen ihm sein Erzieher
beigebracht hatte. Telemachos fragte, wer der Fremde sei. Als der Fremde
sagte: "Ich bin Odysseus, dein Vater!", konnte der Junge dies kaum glauben.
Doch dann erzählte er seinem Vater von den unverschämten Freiern
im Palast .
Athene erschien und verwandelte Odysseus in einen Bettler, damit ihn
keiner erkannte. Telemachos führte ihn in den Palast und in das Zimmer,
wo der Bogen des Königs hing. Odysseus fragte, ob Telemachos schon
gelernt haben, diesen zu spannen. Doch sein Sohn sagte nein.
Odysseus bat seinen Sohn, einen Wettkampf anzukündigen. Wer es
schaffte, den Bogen zu spannen, der solle Penelope zur Frau bekommen.
Am nächsten Tag versuchten die Freier dies, doch keiner von ihnen
schaffte es. Da nahm der Bettler den Bogen, spannte ihn und wurde sofort
wieder in zurückverwandelt. Die Freier erschraken, doch Odysseus brachte
sie alle um. Nun war er wieder König von Ithaka.